Regulatorische Entwicklungen in Ecuador, den VAE und Gibraltar

Neue Gesetze und regulatorische Ernennungen formen die Glücksspiellandschaft in drei wichtigen Rechtsgebieten neu. Anbieter in Ecuador, den VAE und Gibraltar stehen vor aktualisierten Lizenzanforderungen und Führungswechseln.

Gesetzliche Änderungen in Ecuador

Ecuador hat einen neuen rechtlichen Rahmen für Sportwetten erlassen. Die Verordnung erhebt von Anbietern eine jährliche Lizenzgebühr von etwa 315.000 US-Dollar. Darüber hinaus wird sowohl auf das Einkommen der Anbieter als auch auf die Spielerpreise eine Steuer von 15 % erhoben. Die Gesetzgebung schließt Casinos ausdrücklich aus und behält damit das aktuelle Verbot von Casino-Spielarten bei.

Markterweiterung in den VAE

Die Gambling Control and Regulatory Authority (GCGRA) hat dem in Malaysia ansässigen Unternehmen RGB International eine Lizenz für Glücksspiel-Dienstleister erteilt. Diese Genehmigung macht RGB International zum 22. Unternehmen auf der Lieferantenliste der Aufsichtsbehörde. Die Lizenzaktivitäten fallen mit den Vorbereitungen für Wynn Al Marjan Island zusammen, das erste integrierte Casino-Resort der VAE.

Regulatorischer Übergang in Gibraltar

Die Aufsichtsbehörde in Gibraltar durchläuft einen Führungswechsel. Andrew Lyman, der seit 2018 als Kommissar tätig ist, tritt aus seiner Position zurück. Die Bewerbungen für die Nachfolgeposition wurden am 26. Juni geschlossen, und die Übergangsphase ist derzeit im Gange.
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